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5 Fehler bei Gründung

5 Fehler bei Gründung

In diesem Artikel behandeln wir die 5 häufigsten Fehler bei der Gründung in Bezug auf Geld in einem Startup. Besonders bei der Gründung und in der Anfangszeit sind die Finanzen von sehr hoher Wichtigkeit.

Es sind am Anfang sehr viele Aufgaben und Sachverhalte zu beachten, es ist mit viel Stress verbunden, doch die Gründung und die Start-Phase ist eine schöne, aufregende Zeit.

Du entwickelst dein Produkt, besetzt das Team, entwickelst die Strategien für Struktur, Marketing, Absatz. Führst Gespräche mit Geschäftspartnern, Lieferanten, Mitarbeitern, Kapitalgebern und versuchst natürlich alle von deiner Idee zu überzeugen.

Die finanzielle Freiheit, die vielen Gelder der Kapitalgeber, kommen allerdings meist nach einen langen Kampf um jeden Euro, der auch mehrere Jahre andauern kann.

Genau diese Zeit ist auch die entscheidende, kannst du diese Zeit bestehen, so kannst du dich zu den glücklichen zählen.

Du als Gründerin muss von Anfang an lernen mit deinen Ressourcen umzugehen, denn Ressourcen kosten viel Geld. Wir schauen uns jetzt die häufigsten Fehler an, die den Gründern in der Vergangenheit passiert sind und wir schauen uns an, wie du damit umgehen kannst.

Eine Unternehmens Vision ist ein Teil des Unternehmensleitbild. In den Unternehmensleitbild gehört ebenso die Bedeutung des Unternehmens, die angesprochene Vision des Unternehmens und die Mission des Unternehmens. Alle drei Punkte sind von einander abhängig und somit für die Unternehmens Vision entscheidend.

Die Unternehmensvision Vision ist überwiegend ein Kommunikationsinstrument. Es vermittelt den Geschäftspartnern, Investoren, Kunden und Mitarbeitern den Sinn der Geschäftsidee, meist in nur einem kurzem Satz zusammengefasst.

1. Zu teure Räumlichkeiten

Du und deine Mitarbeiter benötigen Räumlichkeiten. Viele machen hier den Fehler, dass die Gründer in zentraler Lage schicke Büroräume anmietet, die monatlich viel Geld verschlingen. Oft sind solche Räumlichkeiten auch noch mit Langzeitverträgen versehen sind und du nicht so leicht hier aussteigen kannst.

Ist aber überhaupt so eine zentrale Lage sinnvoll? Mache dir dazu Gedanken! Die Corona-Zeit hat uns gezeigt, dass Teams auch aus dem Home Office gut zusammenarbeiten können. Die Teams können sich schnell zusammenschalten und ein spontanes Teams- oder Zoom-Meeting abhalten.

In diesem Sachverhalt kannst du auch abwägen, ob es noch zeitgemäß für dein Unternehmen ist, Büroräume mit festen Arbeitsplätzen einzurichten. Oft ist es einfacher und kostengünstiger jedem Mitarbeiter einen ordentlichen Laptop und einen geeignetes Smartphone zur Verfügung zu stellen und den Mitarbeitern die Wahl zu lassen, ob Büro oder Home Office. Die Mitarbeiter werden dir auch über die damit ermöglichte Flexibilität dankbar sein.

Unternehmen, die auch digitale Leistungen anbieten, ist diese Arbeitsweise sogar am sinnvollsten. Bei Fachkräftemange in dem IT- Feld kannst du deine Mitarbeiter unabhängig von ihrem Ort an dein Unternehmen anbinden und internationale Mitarbeiter anwerben.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit des Co-Workings. Da sind Büroräume, in denen sich meist junge Unternehmen Räumlichkeiten anmieten können. Das sind oft flexible Arbeitsplätze oder Meeting-Räume die flexibel gebucht werden können. Wenn dein Team wächst, dann buchst du einen weiteren Platz dazu, oder wenn die Mitarbeiter für ein Meeting aus dem Home Office kommen, kannst du einen Meeting-Raum buchen und dort mit allen Mitarbeiter das Meeting abhalten.

2. Falsches Sparen

In der Startphase sind die liquiden Mittel meist sehr knapp, viele Gründer neigen deswegen dazu manche Ausgaben zu schieben oder Investitionen zu vernachlässigen. Oft wirkt es sich dieses Verhalten allerding im Nachgang als nachteilig aus.

Besonders bei der IT, also Software und Hardware, wird darauf geachtet, dass es möglichst günstig ist. Schlechte Hardware oder Software wird die Arbeit deiner Mitarbeiter verlangsamt und es führt schnell zu Frust und Stress im Arbeitsalltag.

Behalte immer die langfristige Entwicklung deines Unternehmens im Blick. Kostengünstige Lösungen verursachen oft mehr Kosten, besonders wenn die Systeme umgestellt werden müssen und alle Mitarbeiter umfangreich umgeschult werden oder die Systeme nicht den vollen Umfang anbieten, den du braucht. Es lohnt sich auf jeden Fall eine ordentliche Analyse deines Bedarfs und des Angebots zu machen und dann tiefer in die Tasche zu greifen, um die richtige Lösung für dein Unternehmen zu bekommen.

Besonders bei der Zusammenarbeit solltest du nicht sparen, investiere in ordentliche Kommunikationsmechanismen, dass dein Team flexibel und ohne Reibungsverluste arbeiten kann. Das zahlt sich auf lange Sicht aus.

Es heißt aber nicht du sollst dein Budget überschreiten und für die “teuerste” Lösung entscheiden. Setzte alles ins Verhältnis, die langfristige Perspektive (Arbeitsprozesse mit deiner Investition), und die kurzfristige Perspektive (die aktuelle Liquidität), dann kommst du zu einer fundierten Lösung.

3. Buchhaltung vernachlässigen

Buchhaltung gehört meist nicht zu dem Kerngeschäft eines Unternehmens, außer genau das ist die Dienstleistung. Deswegen wird es oft als das notwendiges Übel betrachtet, und trotzdem hält es die Unternehmensstruktur in Takt, dass die Geschäfte laufen. Es wurde bereits angesprochen, dass die Liquidität in der Startphase von hoher Bedeutung ist. Deswegen ist es wichtig, immer ein klares Bild der Finanzen im Auge zu behalten.

Beachte auch, dass diese Tätigkeit, wenn dies manuell ausgeführt wird, auch sehr anfällig wird. Bei diese Tätigkeit muss du dir dann die Zeit nehmen oder wenn ein Mitarbeiter muss dann für die Buchungen sich von anderer Arbeit zurückziehen. Beides, sowohl die Fehleranfälligkeit, als auch der Zeitansatz, kosten Geld und verschwenden wertvolle Ressourcen.

Eine Einbindung von CRM in perfekter Abstimmung mit Buchungssystem kann hier wunder bewirken. Viele Prozesse automatisieren und dir Zeit geben um sich um wichtige Dinge zu kümmern. Außerdem kannst du daraus auch fundierte Analysen ziehen um den Überblick über deine Finanzlage zu behalten.

Eine ordentliches Buchhaltungssystem bietet dich auch einen Bereich für die Verwaltung der digitalen Belege und wichtiger Dokumente.

Ein CRM dagegen liefert die eine Kundenverwaltung, mit welcher du deine Kunden, ihre Rechnungen und deine Bestände/Leistungsstände verwalten kannst. Scheu dich also nicht davor hier auf Investitionen zu verzichten auf Kosten der Funktionalität. Es wird dir viel Arbeit, Zeit und Geld sparen.

Welche Software für dich am besten ist, kann man pauschal nicht beantworten. Es hängt davon ab, welche Leistungen du erbringst und welche Kunden du hast. Es gibt Desktop Lösungen, es gibt App Lösungen und es gibt Online Lösungen. Die Schwierigkeit besteht nicht darin etwas zu finden, sondern eher aus einer großen Mengen an angeboten das richtige zu finden.

4. Umgang mit Rechnungen

Beim richtigem Umgang mit Rechnungen geht es nicht nur darum, die Rechnungen zu begleichen, sondern auch darum diese richtig und zeitnah deinen Kunden zu erstellen. Zudem ist es auch wichtig die Rechnungen nicht nur richtig und zeitnah zu erstellen, sondern auch darauf zu achten, dass die Fristen vom Kunden eingehalten werden.

Die Aufgabe der Rechnungserstellung gehört nicht zu den priorisierten Aufgaben von Gründern, ist meist zeitintensiv und du muss dem ständig nachgehen und prüfen, ob der Kunde zahlt. Und wenn nicht auch noch die Prüfung der warum dies nicht passiert ist bzw. um die Einforderung des Rechnungsbetrages. Weil hier viele Einzelschritte gibt, und diese zeitlich teilweise sehr weit auseinander liegen können ist es sehr fehleranfällig.

Mit dem zuvor erwähnten CRM/Buchhaltungssystem wirst du meinst in diese Bredouille nicht kommen. Dort sind die Rechnungen schnell erstellt, und du hast ein automatisches Tracking, ob und wann der Kunde bezahlt und ob du dem nachgehen musst.

In dem voranschreiten der Digitalisierung, auch wenn es immer noch ungenügend ist, kannst du meist die Rechnungen auf digitalem Wege versenden. Die Rechnungen erreichen digital also den Kunden meist schneller und du kannst diese auf vielen Kanälen versenden, E-Mail, WhatsApp, Facebook, Telegram, dir sind da keine Grenzen gesetzt. Was aber zu beachten ist, dass durch die “unformellen” Kanäle die Wichtigkeit der Rechnungen für den Kunden verloren werden kann.

Weiterhin gibt es auch System, die dem Kunden die Bezahlung ermöglichen. Damit ist es für deinen Kunden möglich die Rechnung per Link zu öffnen und diese bequem in seiner bevorzugten Art zu bezahlen. So kann es sich selbst entscheiden, ob Überweisung, Paypal oder Kreditkarte. Durch diese Möglichkeit der verschiedenen Zahlungsarten werden deine Kunden die Rechnungen schneller begleichen.

5. Schneller Wachstum

Viele Gründer versuchen in den ersten Monaten und Jahren so schnell, wie möglich Wachsen. Der Wachstum wird immer mit Erfolg gleichgesetzt. Doch oft ist zu schneller Wachstum mit großen Herausforderungen verbunden. So ist bei schnellem Wachstum notwendig die Produktionskapazitäten zu erweitern und neue Mitarbeiter einzustellen. Schaffst du dies in der kurzen Zeit nicht, so müssen deine Kunden auf die Produkte warten oder die Qualität leidet darunter. In dieser Phase sind deshalb Investitionen von großer Bedeutung, um mit der steigenden Nachfrage am Ball zu bleiben.

Achte also in dieser Wachstumsphase immer auf deine Liquidität, da hilft dir eine gute Buchhaltungssoftware. An zu schnellen Wachstum sind bereit viele Startups gescheitert, weil die Liquidität unübersichtlich wird und es keine geregelten Kontrollmechanismen aufgebaut wurden, um solche Probleme aufzudecken.

Langsamer und stetiger Wachstum ist dem Schnellen vorzuziehen. Deine Mitarbeiter können sich dadurch auf besser vorbereitet werden, Arbeitsschritte können sich einstellen. Was noch wichtiger ist, beim langsamen stetigen Wachstum, du kannst dein Produkt kontinuierlich verbessern und reifen lassen. Der Kunde wird dir dafür später danken. Denn vorschnelle Entscheidungen, können zu am Kundennutzen vorbeigehen. Für ein Unternehmen, dass am Markt noch nicht etabliert ist, kann so ein Fehler auch das Aus bedeuten.

Fazit

Im Laufe des Gründungsprozesses hängt vielen von dem Umgang mit Finanzen des Gründers ab. Mache also die Tugend des Sparen dir zu eigen, dass wird dir langfristig einen großen Mehrwert und einen stabilen Wachstum bringen.

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