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Mitarbeiter in Startups

Mitarbeiter in Startups

Für Startups, junge und kleine Unternehmen ist es oft schwer neue qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Hilfreich für bei der Suche nach neuen Mitarbeiter ist die Unternehmens-Vision. Die Startup Szene nutzt es bereits schon, doch auch die jungen und kleinen Unternehmen können davon profitieren. Eine Vision ist ein Ziel, das das Unternehmen in Zukunft erreichen will. Mitarbeiter mit gleichen Zielen und Vorstellungen fühlen sich von der Vision motiviert und inspiriert.

Im einem Unternehmen kommen immer eher ähnliche Persönlichkeiten zusammen, aber trotzdem tickt jeder Person, jeder Mitarbeiter anders.

Es gibt Mitarbeiter, die benötigen eine klare Struktur und Routine. Sie brauchen einen geregelten Ablauf und wollen immer wissen, was sie am nächsten Tag erwartet.

Es gibt aber auch die Mitarbeiter, die mit so einer Struktur sich eingeengt fühlen, wie in einem engen Korsett. Diese Mitarbeiter benötigen einen gewissen “Chaos”, einen Spielraum. Mit Sicherheiten und geregelten Arbeitszeiten kann man diese Gruppe nicht begeistern.

Wenn jede Person andere Vorlieben hat, ist es selbstverständlich, dass es viele Abstufungen zwischen diesen “Struktur-Menschen” und den “Chaoten” gibt, aus Vereinfachung werden aber nur diese zwei Gruppen betrachtet. Beide haben ihrer Vor- und Nachteile in Bezug auf die Arbeitsweise in einer Gruppe. Wenn man diese Mitarbeiter aber richtig einsetzt, können alle davon profitieren.

Rekrutierung der beiden Gruppen verläuft auch unterschiedlich, den beide werden von unterschiedlichen Signalen getriggert.

Bei ganz jungen Unternehmen, oder Unternehmen, die noch keine Struktur aufgebaut haben, werden die Struktur-Menschen nicht zurecht kommen. Ein Ziel ohne einen vorgegeben Weg ist für diese Mitarbeiter Stress pur. Die Chaoten fühlen sich bei solchen Tätigkeiten ohne einen Rahmen sehr wohl und sind darin sehr produktiv. Diese rekrutiert man am besten über die Vision, über das Leitbild des Unternehmens. Doch allein eine überzeugende Vision ist nicht ausreichend, für beide Gruppen ist auch die Wertschätzung wichtig.

Nachfolgen sind 4 Tipps, wie du deine Mitarbeiter in dein Unternehmen förderst und langfristig bindest.

Freie Arbeitsweise

Wie schon anfangs beschrieben, ist eine Vision für ein Unternehmen sehr wichtig. Die ersten Mitarbeiter in einem jungen Unternehmen wollen auch genau für diese Vision arbeiten und diese mitgestalten.

Diese ersten Mitarbeiter werde auch meist nur durch diese Vision überzeugt, versuche deswegen nicht alles zu kontrollieren und bis ins Detail durchzuplanen. Lasse den Mitarbeitern den Freiraum. Wahrscheinlich hast du auch keine exakten Stellen, die du besetzen musst und dementsprechend auch keine Stellenbeschreibungen.

Es ist auch nicht unbedingt notwendig bei Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern sofort alles zu haben und alle Verantwortlichkeiten klar zu definieren.

Lasse den Freiraum deinen Mitarbeitern, spreche es auch direkt bei Vorstellungsgespräch an. Zeige aber auch deine Wertschätzung, wenn der Mitarbeiter Initiative übernimmt und eine Aufgabe, eine Verantwortung annimmt.

Nehme es nie als selbstverständlich, wenn Mitarbeiter eine Aufgabe übernehmen oder ein Problem lösen, zeige Dankbarkeit, am besten auch vor anderen Mitarbeitern, damit animierst du die Mitarbeiter Initiative zu übernehmen.

Habe auch keine Angst Verantwortung an deine Mitarbeiter auszulagern. Viele Mitarbeiter wollen Verantwortung übernehmen, manchmal musst du nur fragen.

Workshop: Führungskraft Gründer

Damit du deine Aufgaben als Führungskraft in einem jungen Unternehmen gut bewältigst, haben wir einen Workshop kreiert: „Führungskraft Gründer“. In diesem Workshop lernst du, wie du die Mitarbeiter anhand von Persönlichkeitsmerkmale richtig einschätzt und du lernst Führungstechniken. Bei diesem Workshop ist auch ein AEC-Disc (Persönlichkeitsanalys) für dich inbegriffen, damit auch weißt, wie du tickst.

Weiterbildung

Es gibt zwei Wege des Lernen in einem Unternehmen, “on the Job” und “off the Job”. Off the Job ist Lernen, dass durch externe und interne Schulungen erfolgt.

On the Job ist eine Lernen, dass durch die Arbeit selbst erfolgt. Besonders in Startups und jungen Unternehmen kann man sehr viel “one the Job” lernen. Dazu ist allerdings eine gewisse Fehlertoleranz notwendig.

Wenn du jedes mal ausflippst, wenn der Mitarbeiter bei einer Aufgabe (die noch nie klar definiert wurde) einen Fehler macht, dann wird er irgendwann auch nicht einmal probieren ein Problem zu lösen. Denn der Mitarbeiter wird zu große Angst haben bei der Lösung des Problems einen Fehler zu machen.

Lasse den Mitarbeitern den Freiraum für Fehler, wenn etwas schief geht, dann das Problem analysieren und eine gemeinsame Lösung finden. Durch Fehler wird sehr oft mehr gelernt, als durch eine Arbeitsanweisung.

Das Lernen “off the Job” ist für Startups und junge Unternehmen ebenfalls sehr fördernd. Zwinge allerdings deine Mitarbeiter nicht dazu, lass die Mitarbeiter selbst entscheiden, was sie lernen wollen, welche Vorträge sie besuchen wollen.

Wenn du deine Mitarbeiter über deine Vision überzeugt hast, dann werde sie sich auch Weiterbildungen aussuchen, die zu deiner Vision passen.

Damit kommt frische Luft in die Ideenvielfalt. Lass die Mitarbeiter auch eigene Vorträge gestallten und es den anderen Mitarbeitern vorstellen.

Weiterkommen und Lernen ist für viele ein wichtiges Kriterium für das eigene berufliche Vorankommen. Um die Mitarbeiter dauerhaft zu binden, solltest du die Weiterbildung nie außer Acht lassen.

Macher-Mentalität

In Startups und jungen Unternehmen gibt es keine langen Entscheidungswegen, im Gegensatz zu den großen Konzernen. Somit können die Startups und kleine Unternehmen flexibler und schneller auf Veränderungen reagieren. Oft geht es auch darum ein Produkt so schnell und so effizient wie möglich rauszubringen, bevor das Geld ausgeht.

Deswegen ist hier die richtige Mentalität der Mitarbeiter gefragt. Es sind Mitarbeiter gefragt, die dranbleiben, die die Aufgaben schnell erledigen und im Extremfall auch mal am Abend etwas längen da bleiben, um die Sache zu Ende zu bringen.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist, klare Kommunikation und faire Behandlung der Mitarbeiter. Sprecht das direkt beim Vorstellungsgespräch an, dass es gewünscht ist, wenn die Mitarbeiter auch am Abend bleiben.

Ermöglich es den Mitarbeitern allerding in solchen Situationen als Ausgleich mal am Freitag zu hause zu bleiben, ober den Vormittag frei zu machen.

Wichtig bei der Thematik von Arbeitszeit: Es geht nicht darum, wie viel Zeit der Mitarbeiter verbringt. Wichtiger ist, wie viele Aufgaben wurde erledigt.

Mitarbeiter, die schnell und effizient ein Problem lösen sind am wichtigsten. Wenn ein Mitarbeiter nur vormittags arbeitet, aber dafür das meiste schafft, dann ist es super. Dann soll er aber auch nicht länger im Büro bleiben und soll sogar in seinem Arbeitsstil unterstütz werden und vielleicht die anderen Mitarbeiter anlernen, so effizient vorzugehen.

Betriebsklima stärken

Oft gibt es da Klischee eines Kicker Tisches in den Räumlichkeiten eines Startups. Was hat dieses Klischee auf sich? Ganz einfach, es ist nur ein Sinnbild, dass die Mitarbeiter sehr viel Zeit miteinander verbringen. Wenn du und deine Mitarbeiter viel Zeit miteinander verbringen, dann ist das Betriebsklima entscheidend. Dafür steht der Kicker Tisch ebenfalls.

Klar ist auch, es muss nicht unbedingt der Kicker Tisch sein, oder die Playstation. Für das Betriebsklima sind auch die kleinen Dinge wichtig, damit sich deine Mitarbeiter wohlfühlen.

Vielleich mal ein gemeinsames Abendessen, oder ein Filmeabend, oder vielleicht auch mal ein Fußball Spiel an die Wand projizieren, oder ein kühles Getränkt auf dem Balkon im Sommer. Scheue dich nicht davor Geld in die Hand zu nehmen, das nur in das Betriebsklima investiert wird. Auch wenn es auf den ersten Blick dir nichts bringt, sorgt es für eine erfolgreiche Zukunft deines Unternehmens.

Durch die Wertschätzung und ein super Betriebsklima bleiben die Talente im Unternehmen, wovon du und dein Unternehmen profitieren.

Fazit

In Startups und jungen Unternehmen ist die Arbeitsweise anders als in Konzernen. Auch die Mitarbeiter sollen anders behandelt werden. Kommuniziere klar mit deinen Mitarbeitern, versprechen ihnen keine Konzernstrukturen, wenn dein Unternehmen sich in der Aufbauphase befindet. Deine Mitarbeiter sind das wichtigste Zahnrad in deinem Unternehmen. Behandle sie gut und zeige Wertschätzung, behandle sie wie deine Familie. Es gibt viele Menschen, die genau dieses Arbeitsklima suchen und wünschen.

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