Krankenversicherung für Gründer

In Deutschland gilt grundsätzlich eine Krankenversicherungspflicht. Es gibt zwei arten der Krankenversicherung, die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV). Zwischen den zwei Varianten kann man aber nicht frei wählen.

Zwei Personengruppen gibt es, gesetzlich Pflichtversicherte und die freiwillig gesetzlich Pflichtversicherte (ein Unwort). Von diesen zweien können nur die freiwillig gesetzlich Pflichtversicherten sich in die PKV begeben.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die GKV in Deutschland ist im Vergleich mit anderen Ländern eines der führenden Gesundheitssysteme. Es funktioniert nach dem Solidarprinzip.

Das bedeutet knapp erklärt: Gutverdiener zahlen viel, Kleinverdiener zahlen wenig. Gesunde Beitragszahler zahlen für die Kranken.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die GKV in Deutschland ist im Vergleich mit anderen Ländern eines der führenden Gesundheitssysteme. Es funktioniert nach dem Solidarprinzip.

Das bedeutet knapp erklärt: Gutverdiener zahlen viel, Kleinverdiener zahlen wenig. Gesunde Beitragszahler zahlen für die Kranken.

Beiträgssätze für GKV

Die Leistung in der GKV ist über einen Leistungskatalog gesetzlich geregelt, aber jede Kasse kann auch individuelle Leistungen hinzuziehen. Sollte eine Leistung gekürzt werden, dann hat der Versicherte keinen Anspruch mehr darauf. Es kann natürlich auch eine Leistung dazukommen, aber dies ist eher unwahrscheinlich.

Die GKV versicherten sind auch automatisch Pflegepflichtversichert. Somit zahlen sie noch zusätzlich die Pflege-Beiträge.

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Was zahlt der Gründer für die GKV

Bei Gründern wird oft ein Mindestbetrag für die Berechnung zu Grunde gelegt. Dieser kann von Krankenkasse zu Krankenkasse abweichen. Vereinfach rechne ich mit 1.096,67 (TK). Dieser Beitrag wird dann genommen, wenn du mit deiner Selbständigkeit noch keine Einnahmen generierst oder deine Einnahmen unter diesen Mindestbetrag sind.

1.099,67 * 19,2% = 212,24 €

Am Ende des Jahres musst du deine Einkommen/Gewinn der Krankenkasse angeben. Es wird dann neu Berechnet, wenn du mit dem Einkommen über den Mindestbetrag gelegen bist, dann musst du nachzahlen.

Dies ist eine Berechnung ohne Krankengeld. Das bedeutet, dass im Krankheitsfall du kein Geld bekommst. Du kannst es mit einschließen, es kostet aber extra, je nach dem in welcher Höhe und ab welchen Krankheitstag du das Krankengeld vereinbarst.

Nebenerwerb

Für Gründer in „Teilzeit“ als Nebenerwerb gilt: Wenn du noch neben deinem Gewerbe Arbeitest und im Gewerbe unter 450 € generierst, dann musst du für diesen Anteil keine Beiträge Zahlen. Bitte melde dich bei deiner Krankenkasse und erfrage diesen Betrag explizit, bei manchen Kassen ist dieser Betrag abweichend.

Wenn du allerdings mit deinem Nebengewerbe über 450 € erwirtschaftest, dann muss du darauf den vollen KV- und PV- Satz zahlen.

Private Krankenversicherung (PKV)

Über die PKV gibt es viele Meinungen, die teilweise auf Vorurteilen basieren, die nicht zutreffen oder veraltet sind. Es empfiehlt sich immer einen richtigen Ansprechpartner zu diesem Thema zu befragen.

Bei der PKV zahlt jeder seinen eigenen Beitrag. Die Grundlage für den Beitrag ist das Eintrittsalter und Gesundheitszustand (Biometrische Daten) in Kombination mit den vereinbarten Leistungen.

Bei der Leistungsregulierung gibt es also vorab klare Regularien, was abgedeckt ist, was nicht. Wenn eine Leistung in der PKV vereinbart wurde, dann wird geleistet, wenn nicht, musst du die Leistung selbst übernehmen.

Gute PKVs haben höhere Beiträge mit gleicher Leistung. Das liegt daran, dass diese Tarife einen hohen Anteil an Altersrückstellungen haben. Zwar ist es nach dem direktem Abschuss eher hinderlich hohe Beiträge zu bezahlen, diese steigen im Alter aber nicht stark an. Die billigen Versicherer locken mit kleinen Beiträgen und diese steigen dann teilweise hoch an. Ein Wechsel der Versicherer ist mit Vorerkrankungen kaum möglich und ab gewissem Alter ist der Wechsel in die GKV ausgeschlossen.

Deswegen empfehlen wir einen experten in diesem Bereich zu suchen, der auch bei schwierigen Fragen zur Seite steht. Onlineabschlüsse sind mit Vorsicht zu wählen, da hier kein Ansprechpartner vorhanden ist und du dich durch verschiedene Zuständigkeiten der virtuellen und unbekannten Ansprechpartner durchwühlen musst.

Bei einer Arztrechnung ist es nicht so wichtig, wenn es aber um einer einfachen Operation, die teilweise über 5.000,- kostet, geht, wirst du den Unterschied erkennen, wenn du eine konkrete Person als Ansprechpartner hast oder nur eine allgemeine Nummer.

Private Krankenversicherung (PKV)

Über die PKV gibt es viele Meinungen, die teilweise auf Vorurteilen basieren, die nicht zutreffen oder veraltet sind. Es empfiehlt sich immer einen richtigen Ansprechpartner zu diesem Thema zu befragen.

Bei der PKV zahlt jeder seinen eigenen Beitrag. Die Grundlage für den Beitrag ist das Eintrittsalter und Gesundheitszustand (Biometrische Daten) in Kombination mit den vereinbarten Leistungen.

Bei der Leistungsregulierung gibt es also vorab klare Regularien, was abgedeckt ist, was nicht. Wenn eine Leistung in der PKV vereinbart wurde, dann wird geleistet, wenn nicht, musst du die Leistung selbst übernehmen.

Gute PKVs haben höhere Beiträge mit gleicher Leistung. Das liegt daran, dass diese Tarife einen hohen Anteil an Altersrückstellungen haben. Zwar ist es nach dem direktem Abschuss eher hinderlich hohe Beiträge zu bezahlen, diese steigen im Alter aber nicht stark an. Die billigen Versicherer locken mit kleinen Beiträgen und diese steigen dann teilweise hoch an. Ein Wechsel der Versicherer ist mit Vorerkrankungen kaum möglich und ab gewissem Alter ist der Wechsel in die GKV ausgeschlossen.

Deswegen empfehlen wir einen experten in diesem Bereich zu suchen, der auch bei schwierigen Fragen zur Seite steht. Onlineabschlüsse sind mit Vorsicht zu wählen, da hier kein Ansprechpartner vorhanden ist und du dich durch verschiedene Zuständigkeiten der virtuellen und unbekannten Ansprechpartner durchwühlen musst.

Bei einer Arztrechnung ist es nicht so wichtig, wenn es aber um einer einfachen Operation, die teilweise über 5.000,- kostet, geht, wirst du den Unterschied erkennen, wenn du eine konkrete Person als Ansprechpartner hast oder nur eine allgemeine Nummer.

Familienangehörige

Ein Nebensatz zu den Familienangehörige noch. Bei der GKV sind Familienangehörige ohne eigenes Einkommen immer mitversichert. Bei der PKV muss jedes Familienmitglied separat abgesichert werden. Die Kinder bekommen zwar einen vergünstigten Tarif, dürfen aber die Leistungen des Hauptversicherten nicht überschreiten.

Fazit

Die Krankenversicherung ist für Gründer ein Pflichtthema. Du kannst zwischen PKV und GKV wählen. Hier gibt es keine allgemein gültige Richtig oder Falsch Zuordnung, es ist immer von vielen Faktoren deiner Situation abhängig, was für dich besser passt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Du kannst bei uns mehr zum Thema der Krankenversicherung oder andere Themen in Bezug auf deine Gründung erfahren. Wir bieten dir auch eine gute Auswahl an Versicherer und Tarifen, die für Gründer super geeignet sind.

Solltest du noch vertiefende Fragen zu diesem Thema haben, helfen wir dir gerne. Wir sind auf Gründer und Selbständige spezialisiert und können dich zu diesem Thema super beraten!

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