Gründerinnen 2020

Startups 2020

In diesem Post stellen wir dir ein paar Fakten über Gründerinnen vor. Zusammengestellt in einer Infografik ist es viel übersichtlicher.

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Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Du hast bereits eine super Idee und möchtest diese verwirklichen? Wir unterstützen dich mit unserem Expertenwissen. Von uns bekommst du Praxiserprobte Leitfäden für deine Gründung und Unterstützung bei individuellen Fragen. – Fragen, die Google dir nicht beantworten kann!

Startups

Startup Monitor 2020

Startups

Startups 2020

In diesem Post stellen wir dir ein paar Fakten über Startups vor. Zusammengestellt in einer Infografik ist es viel übersichtlicher.

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Wie gründe ich eine UG?

UG gründen

Wie gründe ich eine UG?

UG gründen – Wie gründet man eine UG?

Die UG ist immer beliebter geworden, denn es ist leicht diese zu gründen und mit einer Einlage von einem Euro Stammkapital plus Gründung mit den Musterprotokollen auch überschaubar bei den Kosten. Wir zeigen dir was du bei der Gründung beachten sollst und welche Vor- und Nachteile du bei der UG hast.

UG (haftungsbeschränkt) Definition

Die Abkürzung UG steht für Unternehmergesellschaft, das in Klammern angefügte „haftungsbeschränkt“ ist Teil der Bezeichnung und muss immer geführt werden. Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Art der kleinen GmbH, oder die Vorgesellschaft der GmbH. Die UG unterliegt dem GmbH Gesetz (GmbHG) und darf nicht mit der Ich-AG verwechselt werden. Diese Rechtsform ist besonders für Gründer geeignet, die nur wenig Eigenkapital aufbringen, die Haftung aber beschränken möchten. UG ermöglicht auch den problemlosen Übergang in die GmbH.

Das Stammkapital soll zum gegründeten Unternehmen passen, damit es nicht gleich von Anfang an finanzielle Schwierigkeiten gibt. Das Stammkapital von mindestens einem Euro wird als Bareinlage getätigt und muss vor der Eintragung in das Handelsregister vorliegen. Bei einer UG ist die Stammeinlage als Sacheinlage nicht möglich.

Für das Gründen einer UG ist weiterhin ein Musterprotokoll notwendig, diese stellen wir dir gerne auf Anfrage zur Verfügung. Dieser Musterprotokoll kombiniert den Gesellschaftsvertrag, die Liste der Gesellschafter und die Bestellung der künftigen Geschäftsführer.

UG gründen – Musterprotokoll

Das Musterprotokoll ist eine vom GmbHG vorgegebene Vorlage. Diese Vorlage kannst du für deine Gründung der UG verwenden, das Musterprotokoll enthält neben der Benennung des/der Geschäftsführer auch eine Liste der beteiligten Gesellschafter. Das Musterprotokoll gilt außerdem als ein einfacher Gesellschaftsvertrag.

Für die UG Gründung muss das Musterprotokoll vom Notar beglaubigt werden. Die Gebühren belaufen sich auf 60 bis ca. 1.000 Euro, je nach dem welche Höhe des Stammkapitals eingebracht wird und wer an der UG beteiligt ist.

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UG gründen – Haftung

Die UG ist haftungsbeschränkt, somit gelten die gleichen Regelungen, wie bei der GmbH. Das heißt die Haftung beschränkt sich auf die Summe der Einlage. Im Falle einer (drohenden) Insolvenz hat man die Pflicht (Insolvenzantragspflicht) diese rechtzeitig anzumelden. Verletzt du diese Pflicht so erstreckt sich die Haftung auch auf dein Privatvermögen.

Mit Privatvermögen kann man also auch in die Haftung genommen werden, dies ist dann der Fall, wenn du deine Pflichten als Gesellschafter und/oder Geschäftsführer nicht nachgehst. Das ist ein Punkt, der nur selten bei dem Haftungsausschluss genannt wird, allerdings sehr wichtig ist.

UG gründen – Gewinnausschüttung

Wird ein Unternehmen gegründet, so ist es sehr wichtig für das weitere Bestehen der Unternehmung einen Gewinn zu erzielen. Was passiert mit dem entstandenen Gewinn einer UG? Hier kommt einer der Nachteile der UG zu tragen. Durch die geringe Stammeinlage der UG hat man die Pflicht einen Anteil von 25% am Gewinn anzusparen. Diese Ansparpflicht gilt so lange bis man 25.000 Euro Mindeststammkapital der GmbH erreicht hat. Für das Erreichen dieser Mindesteinlage gibt es keine zeitliche Begrenzung. Hast du die 25.000 Euro aufgespart, so kannst du deine UG in eine GmbH umfirmieren, dir steht es allerding frei auch bei der Bezeichnung UG (haftungsbeschränkt) zu bleiben.

UG gründen – Unternehmensbezeichnung

Wie darf man ein Unternehmen nennen? Das ist auch davon abhängig, welche Rechtsform man wählt. Hast du die Rechtsform UG, so muss du unbedingt den Zusatz UG (haftungsbeschränkt) im Namen mitführen. Grundsätzlich kannst du deinen eigenen Namen oder einen Sach- bzw. Fantasienamen wählen. Wähle den Namen deiner UG sorgfältig, prüfe ob deine Wahl auch nicht ein zweites Mal gibt, damit keine Probleme bei dem Handelsregistereitrag auf dich zukommen. Am besten nimmst du deinen Nachnamen oder den Inhalt des Unternehmens, bzw. den Mix daraus.

Für mögliche Namensgebungen haben wir für dich einen Beitrag geschrieben: Unternehmensnamen.

Fazit

Die UG ist eine Vorform der GmbH, somit ist es gut geeignet für Unternehmen die zu einer GmbH „heranwachsen“ wollen. Durch die geringe Stammkapitaleinlage und geringe (im Vergleich zur GmbH) Anmeldekosten ist es für das Starten mit wenig finanzieller Mittel sehr gut geeignet. Auch wenn die UG bei Geschäftspartnern nur wenig Ansehen genießt, so ist die Beliebtheit der UG mit den Jahren immer mehr gewachsen.

Also: Wann willst du deine UG gründen?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Wie finde ich eine passende Geschäftsidee?

Geschäftsidee finden

Wie finde ich eine passende Geschäftsidee?

Wie finde ich eine Geschäftsidee?

Du willst dein Unternehmen gründen, doch du hast keine Idee? Dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich. Vielleicht ist die Idee ganz plötzlich beim Duschen da oder bei einem Bier mit den Freunden. Eine Geschäftsidee dagegen ist mehr als ein spontaner Einfall und muss durchdacht und entwickelt werden.

Aufbau einer Geschäftsidee

Wird eine Idee nicht aufgenommen und weiterentwickelt, bleibt es nur bei einer Idee. Eine Geschäftsidee ist es dann, wenn du mit deiner Idee ein akutes Problem löset und damit Geld verdienen kannst.

Eine Geschäftsidee ist im Prinzip der Startschuss für ein gut funktionierendes Unternehmen. Ist die Geschäftsidee vorhanden, baue Stück für Stück den Businessplan für dein Unternehmen aus. Ein Businessplan ist für dich wie ein Leitfaden durch den Gründungsprozess. Weiterhin brauchst du den Businessplan für die Beantragung von Fördergeldern und evtl. Bankdarlehen. Deshalb sollte der Businessplan ordentlich formuliert und ausgearbeitet werden.

Ein kleiner Tipp am Rande

Lass dir etwas Zeit bei der Ideenfindung. Beantworte die Fragen und halte deine Augen offen. Suche nach ungelösten Problemen, höre deinen Mitmenschen zu.
Wenn dir eine Idee gekommen ist, greife diese sofort auf und arbeite dich kurz ein. Merkst du, dass aus dieser Idee was wird, erarbeite eine Geschäftsidee und lass es von einem Fachmann prüfen. Wir prüfen deine Geschäftsidee für dich gern. Ergibt die Prüfung, dass daraus was werden kann, mache es.
Stellt sich heraus, es wird nichts, dann verwerfe die Idee und halte weiter Ausschau. Es wird sich auf jeden Fall etwas finden, man muss nur geduldig sein. Geduld bringt dich nicht nur bei der Ideenfindung weiter, auch bei der späteren Umsetzung deiner Geschäftsidee brauchst du eine große Portion an Geduld!

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Drei Wege zur deiner Geschäftsidee

Die Geschäftsideen lassen sich in drei Kategorien unterteilen. Bewährtes, Verbessertes und Neues. Zwar ist die gängige Meinung, dass nur neue Geschäftsideen gegründet werden, doch wenn man sich die Zahlen anschaut kommt die Ernüchterung. 85% aller Gründungen sind keine Marktneuheiten, sondern sind bewährte bzw. verbesserte Geschäftsideen. Es muss also nicht unbedingt etwas Neues sein.

1. Bewährtes

Die Kategorie Bewährtes hat bereits mehrfach erprobte Geschäftsideen. Das könnte z.B. eine Rechtsanwaltskanzlei, ein Elektroinstallateur Betrieb oder ein Onlineshop sein. Es muss nicht unbedingt was ganz Neues sein, erfinde das Rad nicht neu. Was bei anderen gut funktioniert, hat die Aussicht auch bei dir gut zu funktionieren. Auch mit einer bewährten Geschäftsidee kannst du erfolgreich sein.

Nachfolge

Eine Variante der bewährten Geschäftsideen wird oft vergessen bzw. vernachlässigt. Die Nachfolge, bzw. Übernahme. Viele Unternehmer suchen verzweifelt nach passenden Partnern, die ihre Geschäfte übernehmen. Sei dieser Wechsel krankheitsbedingt oder die häufigste Variante, wegen Alter, oder etwas anderem. Viele Unternehmer wollen ihr Unternehmen nicht einfach schließen, finden aber keinen passenden Nachfolger.

Das sind oft Unternehmen, die seit vielen Jahren gut funktionieren und gut bekannt sind. Genau das macht diese Variante auch so interessant.

Du kannst dir gut vorstellen ein gut laufendes Geschäft zu übernehmen? Wir bringen durch unser Netzwerk beide Seiten zusammen. Wir unterstützen dich bei der Bewertung und der Abwicklung der Übernahme!

2. Verbessertes

Sehr viele Gründungen beruhen auf dem Modell eine vorhandene Lösung anzubieten, aber in einer verbesserten Form. Also anders als die Konkurrenz zu sein oder eine abgewandelte Form der Lösung anbieten. Diese andere Art kann einfacher, exklusiver, umfangreicher, genauer oder umweltfreundlicher sein. Kannst du dein Angebot anders anbieten, dann setzt du dich von deinem Wettbewerb ab. Das sind gute Aussichten auf Erfolg.

3. Neues

Eine völlig neue Geschäftsidee zu entwickeln und damit ein Problem zu lösen, für das es noch gar keine Lösung gibt – das gilt in der Gründerszene als Königsdisziplin.

Fazit

Jede Art der Geschäftsidee hat also ihre Vor- und Nachteile. Ob seit Generationen erprobt oder noch nie dagewesen, entscheidend ist, ob sie gut durchdacht ist und clever umgesetzt wird. Wir unterstützen dich, damit du mit deiner Idee Erfolg hast. Vom Businessplan bis zum Launch.

Es gibt also viele Wege zu Gründen. Jetzt ist es also an dir, einen passenden Weg zu finden und durchzustarten. Besuche Gründerworkshops, oder Seminare, so findest du deinen Weg, der zu dir passt. Halte die Augen offen, denn oft muss man gar nicht nach der Idee suchen, oft findet dich die Idee selbst.

Warum also warten?

Du brauchst Unterstützung, um deinen Weg zu finden? Nehme jetzt Kontakt mit uns auf, lass uns über die vielen Möglichkeiten sprechen und das finden, was zu dir am besten passt.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Businessplan für eine Kanzlei

Businessplan Kanzlei

Businessplan für eine Kanzlei

Wie gründe ich eine Kanzlei – Businessplan Kanzlei

Ein Businessplan ist nicht nur für eine Kanzleigründung sehr wichtig, es ist für jede Art der Gründung ein sehr wichtiges Instrument und meines Erachtens unausweichlich für den zukünftigen Erfolg. Ferner ist ein Businessplan eine wichtige Grundlage für Finanzierungen bei der Bank, um Investoren für sich zu gewinnen oder Fördergelder zu beantragen.

Businessplan für eine Kanzlei. Was sind die Bestandteile eines Businessplans und wie erstelle ich die einzelnen Bereiche:

1. Marktanalyse

Es ist natürlich zu unterscheiden, ob Sie sich in einer ländlichen Gegend oder in der Stadt ansiedeln wollen. Denn gerade in großen Städten ist das Angebot an großen und kleinen Rechtsanwaltskanzleien sehr groß. Eine große Anzahl an Kanzleien sagt aber nicht aus, dass man keine Chancen hat sich zu etablieren. Schauen Sie in einem Branchenbuch oder in Google Maps nach, ob es in der Region viele Rechtsanwaltskanzleien gibt. Fragen Sie auch parallel bei Bekannten und Verwandten nach, wer Kontakt mit einer Kanzlei hatte und ob es schwierig war einen Termin zu bekommen. So können Sie einen groben Überblick über die Marktsituation bekommen.

Für unsere Kunden haben wir für die Marktanalyse passende Studien und Statistiken zum Wettbewerb, natürlich auf Ihre Region angepasst.

Für eine Abgrenzung von den Mitstreitern lohnt sich auch sehr oft eine Analyse der Web-Auftritte. Dort finden Sie, wie sich andere positionieren, welche Sachgebiete sehr stark besetzt sind und welche noch eher wenig. Sie bekommen dadurch auch den ersten Eindruck, wie Sie sich im Internet präsentieren können.

3. Dienstleistung

Nach der Marktanalyse und der eigenen Abschätzung über die Konkurrenz, bzw. was die Konkurrenz anbietet, ist der nächste Schritt zu definieren, was Sie selbst anbieten wollen. Welche Dienstleistungen genau: Auf welche rechtlichen Themen konzentrieren Sie sich? Welche Qualifikationen und Erfahrungen bringen Sie mit, um die Wünsche Ihrer Mandanten zu erfüllen? Wie soll die Vergütung aussehen? Damit sie sowohl zur Konkurrenz als auch zur Kundschaft passen, behalten Sie aber stets Ihre laufenden Kosten im Blick. 

Hinweis: Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz gibt viele Anhaltspunkte zur Vergütung. Weiterhin ist in Deutschland eine erfolgsabhängige Vergütung bei Rechtsanwälten nicht erlaubt.

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5. Finanzierung

Unabhängig von der Größe Ihrer Kanzlei muss genügend Kapital vorhanden sein. Hier unterscheidet man zwei Arten der Kapitalherkunft, Eigenkapital und Fremdkapital.

Eigenkapital bezieht sich im Wesentlichen auf die eigenen Ersparnisse, aber auch private aufgenommene Bankdarlehen oder Darlehen von Verwandten können dazugezählt werden, da diese aus privater Hand stammen. Das Eigenkapital ist sehr wichtig, denn die Höhe des Eigenkapitals bestimmt die Konditionen für die Aufnahme des Fremdkapitals.

Zu Fremdkapital gehören vorwiegend Bankdarlehen. Achten Sie bei Bankdarlehen unbedingt auf die Zinsen und die Tilgungsvereinbarungen, also wie und wie viel Geld zurückgezahlt wird. Prüfen Sie diese Vereinbarungen am besten auch durch einen unabhängigen Experten, wie Pharus Consulting, damit keine unangenehmen Überraschungen kommen.

Ein wichtiger Aspekt, der oft vergessen wird, sind die Fördermöglichkeiten. Förderprogramme gibt es von KfW sowie von Bund und einzelnen Bundesländern. Zudem gibt es noch von der Agentur für Arbeit einen Gründerzuschuss, der Ihnen in dem ersten halben Jahr eine Unterstützung leistet. Egal welche Förderung Sie beantragen ist ein tragfähiger Businessplan geboten.

Mit unserer Unterstützung haben Sie einen professionell gestalteten und ausgearbeiteten Businessplan. Wir helfen Ihnen weiterhin die passenden Förderungen für Sie herauszusuchen, diese zu beantragen und mit einem Top Businessplan die Förderträger zu überzeugen. Vertrauen Sie diesen Schritt einem Experten an.

6. Marketing

Für ein effektives Marketing ist es wichtig zuallererst die Kunden zu identifizieren. Wer sind meine Mandanten und wie erreiche ich sie?

Je nachdem welche Schwerpunkte man für seine Dienstleistungen gewählt hat, sollten folgende Fragen beantwortet werden. Wie und wo leben meine Mandanten? Welche finanziellen Mittel haben sie zur Verfügung? Welche Medien nutzen sie? Wie sprechen sie und wie wollen sie angesprochen werden? Welchen Rechtsberatungsbedarf haben sie? Je klarer diese Fragen beantwortet werden, desto besser kann man seine potentiellen Kunden ansprechen.

In Marketing-Kreisen werden hierzu oft sogenannte „Buyer-Personas“ genutzt, das sind sozusagen die Wunschkunden. Anhand dieser Buyer-Persona wird dann die Marketingmaßname ausgerichtet.

Bitte beachten: Für Rechtsanwälte gibt es bestimmte rechtliche Einschränkungen für Werbung. Konsultieren Sie am besten einen Gründungsberater, der auch Rechtsanwälte berät.

Rechtsformen für Kanzleien

Die häufigsten Rechtsformen bei Kanzleigründungen sind Einzelunternehmer, GbR und PartG/PartG mbB. Welche Rechtsform zu Ihnen am besten passt, muss individuell geprüft werden. Für die richtige Entscheidung ist nicht nur der Aufbau der Kanzlei wichtig, sondern auch die private Situation des Gründers/der Gründer. Für schnelle Hilfe nutzen Sie unseren SOS Rechtsform Service, hier erfahren Sie sehr schnell und kostengünstig, welche Rechtsform zu Ihnen am besten passt.

Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung über die Rechtsformen. Bei einer Solo-Gründung ist die Rechtsform Einzelunternehmer möglich. Bei einer Kanzleigründung von mindestens zwei Gründern, ist entweder GbR oder PartG/PartG mbB möglich.

Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist ein einfacher Zusammenschluss von mindestens zwei Personen, die gemeinsam für das Unternehmen uneingeschränkt haften.

Eine Partnergesellschaft (PartG) ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Personen, die den gleichen Beruf ausüben. Zur Geschäftsführung sind alle gleichermaßen berechtigt und haften gleichermaßen uneingeschränkt für die Gesellschaft. Nur die Haftung für berufliche Fehler bleiben bei den einzelnen und werden auf andere nicht übertragen. Möchte man die Haftung ausschließen ist es eine Partnergesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB).

Fazit

Eine Kanzlei zu gründen ist ein Prozess der viel Zeit in Anspruch nimmt. Je besser alles geplant und durchdacht ist, desto besser klappt der Wechsel. Ein Businessplan kann auch als ein Ablaufplan für die Gründung fungieren und Sie fühlen sich in dieser Phase gut aufgehoben und wissen in welchem Schritt Sie sich gerade befinden.

Ein Businessplan ist ein Muss, das steht außer Frage, doch auch die Ausführung ist entscheidend. Machen Sie es mit höchster Sorgfalt, dann ist es nur einer Frage der Zeit, bis der perfekte Businessplan steht.

Warum also warten?

Jetzt fragen Sie sich bestimmt: Was kostet ein Businessplan für eine Kanzlei und was kostet die Gründungsberatung?

Wir erstellen Ihnen den Businessplans für Ihre Kanzlei ab ca. 1.000€.

Der gesamte Begleitprozess, also von der Planung, über den Businessplan bis zu der Aufnahme der Geschäfte ca. 4.000€. Erstberatung ist für Sie natürlich kostenlos.

Für die Gründungsberatung gibt es Förderungen, je nach Bundesland können bis zu 70% der Beratungskosten erstattet werden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Erstgespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Wie gründe ich eine Kanzlei

Kanzlei gründen

Wie gründe ich eine Kanzlei

Sie wollen eine eigene Kanzlei gründen? Wir zeigen Ihnen wie!

Der Gedanke eine eigene Kanzlei zu gründen kommt vielen bereits im Studium, doch eine Zulassung kann man erst nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen bekommen. Wer aber glaubt die Zulassung alleine ist ausreichend, um eine Anwaltskanzlei erfolgreich zu gründen und zu führen, der irrt.

Kanzlei gründen: Welche Voraussetzungen gibt es?

Das Zweite Juristische Staatsexamen ist die Basis für eine eigene Rechtsanwaltskanzlei.

Weitere gesetzliche Schritte sind allerdings noch notwendig:

2. Anmeldung der Kanzlei

Nach der Zulassung als Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin ist es notwendig die Kanzlei der regionalen Rechtsanwaltskammer zu melden. Es ist zu beachten, dass eine Kanzlei nur in dem Bezirk gegründet werden darf, in dem man auch die Mitgliedschaft hat.

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3. Anmeldung beim Finanzamt

Eine Kanzlei benötigt keine Gewerbeanmeldung, es handelt sich nämlich um einen Freiberufliche Tätigkeit. Eine Freiberufliche Tätigkeit muss beim Finanzamt angemeldet werden. Die Meldung kann auch formlos erfolgen, weitere Unterlagen und Formulare werden vom Finanzamt zur Verfügung gestellt.

Fazit

Machen Sie sich auch Gedanken, welche Qualitäten Sie besitzen, wie die Buchhaltung aussehen soll, wie die Organisation und Führung der Mitarbeiter aussehen soll und behalten Sie auch die wirtschaftlichen Themen im Blick, insbesondere: wie möchten Sie Ihr Geschäft aufbauen.

Als Starker Partner in der Unternehmensberatung mit Schwerpunkt auf Gründungsberatung und junge Unternehmen können wir Sie bei all diesen Themen unterstützen.

Was machen wir für Sie konkret? Wir geben Ihnen Support bei allen Fragen zur Gründung. Wir prüfen alle Voraussetzungen. Geben Ihnen die wichtigsten Unterlagen und Checklisten. Teilen Ihnen die wichtigen Adressen und Stellen für Ihr Bundesland und Ihre Region mit. Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam einen individuellen Businessplan für Ihre Kanzlei, mit allen Bestandteilen.

Sie können sich in dieser Zeit entspannt um die Akquise Ihrer Mandanten kümmern.

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Solo- oder Team-Gründung

Soll ich meine Idee ganz allein verwirklichen?

Das Fragen sich immer wieder unsere Kunden. Die Antwort hängt davon ab, welches Vorhaben Sie planen. Auch Ihre Persönlichkeit und Ihr Know-How spielen eine große Rolle. Wir klären für Sie die Vor und die Nachteile der jeweiligen Gründungsart.

Wie schätzen Sie sich, sind Sie eher ein Teamplayer oder eher ein Einzelkämpfer?

Diese Frage stellen sich unsere Kunden, Gründer in der frühen Phase der Gründung, oder in der Gründungsvorbereitung. Es ist wichtig die Vor- und Nachteile für die Rechtsform, die eigene Persönlichkeit, die Ziele für das Unternehmen zu analysieren, um eine richtige Entscheidung für die Solo- oder die Team-Gründung zu treffen. Bedenken sollte man auch, dass die erste Entscheidung nicht unbedingt eine endgültige ist. Zu einer Späteres Phase können Sie die anfängliche Entscheidung ändern.

Wie es bei Ihnen individuell aussieht, prüfen wir es gerne mit Ihnen. Die Erstberatung ist für Sie kostenlos. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. 

Solo-Gründer: Die Vorteile

Bei den Solo-Gründer ist der aller größte Vorteile, die unternehmerische Freiheit. Die Unabhängigkeit, ist auch das wichtigste Motiv für die Gründung, laut dem KFW-Gründungsmonitor 2020. Bei Solo-Gründungen trifft der Gründer selbst seine Entscheidungen und ist auch nur sich selbst Rechenschaft schuldig. Der Gründer kann seinem Unternehmen die Richtung vorgeben, die er für richtig hält, ohne sich mit anderen Partnern abstimmen zu müssen.

Das führt natürlich grundsätzlich zu mehr Flexibilität und schnelleren Reaktionsfähigkeit. Besonders in der Anfangszeit und beim Unternehmensaufbau kommen Kursänderungen vor, alleine sind diese Anpassungen schneller und einfacher durchzuführen, wenn man als Solo-Gründer sich nicht mit den Partnern austauschen muss. Bei Solo-Gründung kommt es auch nicht zu Blockaden, wenn sich die Partner in einer Sache nicht einigen können. 

Auch finanziell gesehen kann eine Solo-Gründung Vorteile bringen. Die Rechtsformen für den Solo-Gründer sind meist günstiger und es müssen keine komplizierten Verträge beschlossen werden. Auch müssen die anfänglich, teilweise seltenen Gewinne auf mehrere Gründer aufgeteilt werden.

Team-Gründer: Die Vorteile

Auch Team-Gründungen haben ihre Vorteile und diese sind nicht von der Hand zu weisen. Ein Team bietet auch Sicherheit, durch mehrere Partner wird die Verantwortung und das Risiko der Gründung geteilt. Voraussetzung ist natürlich, dass man ein funktionierendes Team hat.

Ein gutes Team ist in der Lage Aufgaben, Belastungen, Pflichten und Verantwortung für verschiedene Bereiche unter sich aufzuteilen und zu tragen. Die Teammitglieder füllen sich auch grundsätzlich den anderen Partnern verpflichtet, so bleiben keine Aufgaben liegen. In einem Team kann, besonders zum Start, eine ellenlange ToDo Liste und der oft übervolle Terminkalender aufgeteilt werden.

Es ist auch eine großer Vorteil bei unerwartetem Ausfall, z.B. wegen Krankheit, jemanden zu haben, der einspringen kann.

Weiterhin ergänzen sich Team-Gründer idealerweise in Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen und können so eine große Palette abdecken, was bei einer Solo-Gründung so generell nicht möglich ist.

Auch das Netzwerk ist bei einer Team-Gründung selbstverständlich größer, dies erleichtert den Zugang zu wichtige Geschäftskontakte, Empfehlungskunden und Investoren. Weiterhin erleichtert die Team-Gründung die Möglichkeiten einer Finanzierung, denn für die Bank ist das Ausfallrisiko auf alle Partner aufgeteilt und es gibt mehr Sicherheiten. 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

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Fazit

Was für Sie besser geeignet ist, ob Solo-Gründung oder doch die Team-Gründung darf man nicht nur auf die Persönlichkeit reduzieren, ebenso wichtig ist die Art des geplanten Unternehmens.

Bevorzugt man also eine Gründung mit einem oder mehrere Partner, sollte man sich mit den Partnern sehr gut verstehen können, damit der Traum einer Selbstständigkeit nicht an beruflichen oder privaten Differenzen der Geschäftspartner scheitert. Auch für Investoren ist das Gründungsteam wichtiger, als das Geschäftsmodell.

Für alle, die noch nicht den richtigen Gründungspartner gefunden haben, gilt es viele Gründertreffen und Plattformen, um geeignete Partner zu finden. Auch wir helfen nicht nur bei der Gründung, sondern haben ein breites Netzwerk und vielleicht auch den perfekten Geschäftspartner für Sie. Einen guten Austausch bieten unsere Workshops für Gründer, hier ist es schon oft vorgekommen, dass sich Gründer zusammengeschlossen haben.

Warum also warten?

Erfühlen Sie Ihren Traum von einem Start-Up. Mit Pharus Consulting holen Sie sich jede Menge Know-How und Erfahrung an Ihre Seite. Wir bieten flexibel Zahlungen für Gründer an. Lassen Sie uns einfach darüber sprechen.

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Firmennamen, Unternehmensnamen

Unternehmensnamen

Firmennamen, Unternehmensnamen

Jedes Unternehmen hat einen Namen, aber kann man sich irgendeinen Namen aussuchen?

Entscheidend ist, welche Rechtsform das Unternehmen hat. Soll es der persönliche Name, ein Fantasiename oder vielleicht der Branchenname sein? Oder soll aus dem Namen die Tätigkeit des Unternehmens hervorgehen? Was ist mit Städte- oder Ländernamen? Und wie muss die Rechtsform aufgeführt werden?

Unternehmensnamen finden

Bei der Wahl des geeigneten Namens für Ihr Unternehmen stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen. Allerdings müssen Sie dabei auch einige Punkte beachten.

Kleiner Hinweis: Viele Existenzgründer sprechen von ihrer „Firma“. Eine Firma haben aber nur Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, alle anderen tragen eine Geschäfts- oder Unternehmensbezeichnung. Also der Firmenname ist für Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, für alle anderen ist es Unternehmensname.

Kleingewerbetreibende (Einzelunternehmen)

Kleingewerbetreibende können eine Fantasie-, Branchen oder Tätigkeitsbezeichnung für ihr Geschäft führen. Die Industrie- und Handelskammern empfehlen allerdings, stets mit dem Vor- und Nachnamen aufzutreten, auch wenn dazu keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Im Geschäftsverkehr (auf Briefen, Rechnungen, im Impressum o.ä.) muss in jedem Fall neben der Geschäftsbezeichnung oder am Seitenende der Vor- und Nachname und eine ladungsfähige Anschrift angegeben werden. Bei Kommunikation und Handel im Internet sind zudem das Telemediengesetz TMG §5 und TGM §6 zu beachten.

Der Namenszusatz darf nicht irreführend sein. Vor allem muss er stimmen. Wer nur eine kleine handwerkliche Produktion vorhält, darf sich nicht als „Fabrik“ bezeichnen. Auch darf nicht der Eindruck entstehen, dass Ihr Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist oder eine andere Rechtsform hat. Eine „Firma“ bezieht sich zum Beispiel nur auf Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind. Eine „AG“ wiederum gilt ausschließlich als Kürzel für eine Aktiengesellschaft. Schon die Endung „…ag“ kann auf eine Aktiengesellschaft schließen lassen (z.B. „xyzag“). Auch die Aufnahme des Ortsnamens oder gar von Zusätzen wie „Deutsche“ oder „Europäische“ kann im Einzelfall den falschen Eindruck erwecken, dass Ihr Geschäft eine besondere Bedeutung an dem genannten Ort oder in der Region hat.

Alle Regelungen dazu, wie Dienstleistungserbringer im allgemeinen Geschäftsverkehr auftreten müssen, finden Sie in § 2 Abs. 1 der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung.

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Freiberufler

Für Freiberufler gelten weitgehend die oben aufgeführten Bestimmungen und Empfehlungen bei dem Unternehmensnamen. Zusätze wie Branchenbezeichnungen und Fantasienamen sind ebenfalls unter den oben genannten Bedingungen erlaubt. Um keine Missverständnisse zwischen einer gewerblichen und freiberuflichen Tätigkeit aufkommen zu lassen, sollten Freiberufler, wenn sie eine zusätzliche Berufs- bzw. Branchenbezeichnung aufnehmen, darauf achten, dass diese tatsächlich einem Freien Beruf entspricht, auch um falsche Vorstellungen bei Behörden, z.B. beim Gewerbe- oder Finanzamt, zu vermeiden.

Hinweise dazu, wer zu den freiberuflich Tätigen zählt, enthält §18 Einkommensteuergesetz.

GbR und PartG

Für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR oder auch BGB-Gesellschaft) gelten dieselben Regeln und Empfehlungen wie oben beschrieben. Es dürfen alle Zusätze verwendet werden, die auch beim Einzelunternehmer zulässig sind, z.B. Branchen-, Etablissement- oder Geschäftsbezeichnungen und Phantasienamen. Häufig wird auch der Zusatz „GbR“ verwendet.

Bei der – ausschließlich Freiberuflern vorbehaltenen – Rechtsform der  Partnerschaftsgesellschaft (PartG) muss der Name mindestens eines Partners, der Zusatz „und Partner“ oder „Partnerschaft“ sowie die Berufsbezeichnungen aller in der Partnerschaft vertretenen Berufe im Namen enthalten sein. Bei der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartGmbB) muss die Partnerschaft außerdem den Zusatz „mbB“ oder „mit beschränkter Berufshaftung“ tragen. Der Begriff „Partner“ ist bei allen anderen Rechtsformen irreführend und daher verboten. Die Beifügung von Vornamen ist nicht erforderlich. Ansonsten gelten hinsichtlich des Namens dieselben Grundsätze wie bei der GbR. Der Name der Partnerschaft wird in § 2 PartGG geregelt.

Bezeichnung von Unternehmen (Firmennamen), die im Handelsregister eingetragen sind:

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind (eingetragener Kaufmann, OHG, KG, GmbH u.a.), haben eine „Firma“. Sie ist der „Name des Kaufmanns“. Die Firma kann die Tätigkeit des Unternehmens beschreiben (Sachfirma), die Namen der Gesellschafter wiedergeben (Personenfirma), als Fantasiefirma oder auch als Kombination dieser Möglichkeiten gebildet werden. Man muss sie nicht als Wort aussprechen können, es reicht, wenn sie artikulierbar ist (z.B. „HM & A GmbH“). Sie muss zur Kennzeichnung geeignet sein und Unterscheidungskraft besitzen.

Eine wichtige Rolle bei der Firmenbildung spielen die §§ 18 und 30 des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Firma darf demnach keine Angaben enthalten, die geeignet sind, über geschäftliche Verhältnisse, die für die angesprochenen Verkehrskreise wesentlich sind, irrezuführen. Nach § 30 HGB muss sich die Firma zudem von allen an demselben Ort oder in derselben Gemeinde bereits bestehenden und in das Handelsregister oder das Genossenschaftsregister eingetragenen Firmen unterscheiden.

Unternehmensnamen schützen

Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, genießen einen gewissen Schutz ihres Namens in ihrem Handelsregisterbezirk. Da jede neue Firma sich nach § 30 HGB von den am selben Ort bestehenden und in das Handelsregister eingetragenen Firmen deutlich unterscheiden muss, kann ein „Newcomer“ nicht eine bereits vergebene Firma zur Eintragung in das Handelsregister wählen. In Zweifelsfällen prüft dies die IHK auf Anfrage des Registergerichts.

Außerdem wird der Name eines jeden Unternehmens (unabhängig von der Eintragung im Handelsregister) durch und mit dem tatsächlichen Beginn der Benutzung geschützt, insbesondere durch das Wettbewerbsrecht. Dieser Schutz beschränkt sich jedoch grundsätzlich auf denjenigen Markt, in dem das jeweilige Unternehmen tätig ist und in dem noch mit seiner werbenden Tätigkeit gerechnet werden kann.

Wollen Sie den Namenszusatz Ihres Unternehmens intensiver schützen, kommt eine Markeneintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt in München in Frage. Eine solche Eintragung ist allerdings mit relativ hohen Kosten verbunden. Vorteil der Markenanmeldung ist u.a., dass eine Marke nicht nur Schutz in dem Gebiet genießt, in dem sie tatsächlich benutzt wird, sondern innerhalb des gesamten Territoriums ihrer Anmeldung. Nützlich ist dies, wenn das Unternehmen in Zukunft seine Tätigkeit nach und nach ausweitet.

Fazit

Bei der Wahl des Firmennamens bzw. Unternehmensnamens können Sie sich von der für Sie örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer beraten lassen. Diese prüft auch, ob es im Kammerbezirk bereits Unternehmen gibt, die genau so oder so ähnlich heißen. Achten Sie darauf, dass Sie keine fremden Marken- oder Wettbewerbsrechte verletzen. Sie sollten vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit prüfen lassen, ob der von Ihnen beabsichtigte Firmenname oder Geschäftsbezeichnung bereits für Dritte markenrechtlich geschützt ist. Das können wir für Sie prüfen, damit keine Rechtsstreitigkeiten entstehen. Eine deutschlandweite Identitätsrecherche nach Firmen- und Markennamen erstellt kostengünstig die IHK Erfurt.

Warum also warten?

Sie benötigen Unterstützung für die richtige Wahl des Unternehmensnamens oder des Firmennamens? Unser Service SOS Rechtsform ist dafür am besten geeignet. Sehr schnell und kostengünstig können Sie klären welche Rechtsform zu Ihrem Unternehmen am besten passt und welchen Unternehmensname Sie nehmen können.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Mit SOS Rechtsform ist es einfach und schnell!